Häufig gestellte Fragen


IST Kickboxen oder BJJ FÜR MEIN KIND überhaupt GEEIGNET?

Jeder kann Kampfsport trainieren – auch schon die Kleinsten.

Besondere Voraussetzungen sind nicht notwendig. Bereits ab unserem Kurs, den Lil Pandas (3-6 Jahre) geht es um Konzentration, Koordination, Beweglichkeit und Selbstbewusstsein. Das Training unterstützt die körperliche und charakterliche Entwicklung Ihres Kindes in vielerlei Hinsicht. Dieser Inhalt zieht sich durch unsere gesamten Kinder- Kurse.

 

KANN ICH als Mutter/ Vater BEIM TRAINING DABEI BLEIBEN?

Du kannst dich gerne von der Qualität unserer Kurse überzeugen, in dem du dein Kind zum Probetraining begleitest.

Die Anwesenheit einer vertrauten Person erleichtert das Eingewöhnen in die neue Umgebung, die Kontaktaufnahme zu fremden Menschen und den Umgang mit neuen Regeln.

 

WELCHE VORAUSSETZUNGEN MUSS ICH MITBRINGEN?

Spezielle Voraussetzungen, wie beispielsweise hohe Beweglichkeit und Ausdauer, werden nicht benötigt. Das kommt mit der Zeit von ganz alleine.

 

WIE LANGE MUSS ICH TRAINIEREN, UM RICHTIG GUT ZU WERDEN?

Egal für welche unserer Sportarten du dich entscheidest, Kampfkunst kann nicht in einigen wenigen Wochen, Monaten oder Jahren vollständig erlernt werden. Vielmehr ist es ein lebenslanger Lernprozess.

BIN ICH ZU ALT 

UM KAMPFKUNST ZU BETREIBEN?

Keinesfalls. Das Klischee, Kampfkunst sei nur für junge athletische Menschen geeignet, trifft keineswegs zu. In unserer Sportschule trainieren auch Kampfkünstler über 60. Es ist nie zu spät mit dem Training zu beginnen!

 

WAS KOMMT AN MONATLICHEM BEITRAG AUF MICH ZU?

Sicherlich spielt der finanzielle Aspekt bei der Auswahl einer Sportschule eine wichtige Rolle. Du solltest jedoch immer darauf achten, was geboten wird, passt das Umfeld und welche Vorstellung hast du letztendlich für dich/ oder dein Kind…?

Bist du lediglich daran interessiert, die günstigsten Kurse zu finden oder möchtest du/dein Kind von Profis in die Kampfkünste eingeführt werden?

Unsere Kurse sind so ausgerichtet, dass jeder das richtige Maß an Aufmerksamkeit erhält, denn wir Arbeiten in kleineren Gruppen.

Wir empfehlen, ob Anfänger oder Fortgeschritten:

Teste uns in einem Probetraining, danach kannst du am besten abschätzen ob der monatliche Beitrag für dich angemessen ist, den wir dir dann bei Interesse vorlegen. Bitte hab also Verständnis dafür, dass wir auf diesem Wege keine Preisinformationen nennen.

 

Mach dir ein Bild von uns, wir freuen uns auf dich/ dein Kind persönlich! 

 

 



Erklärungen der Kampfsportarten

 

WAS GENAU IST KICKBOXEN?

Kickboxen ist eine Kampfsportart, bei der das Treten mit Füßen und Schlagen mit den Händen wie bei den Kampfsportarten, Karate oder Taekwondo, mit konventionellem Boxen verbunden wird. In den einzelnen Schulen und Sportverbänden ist unterschiedlich geregelt, ob der Gegner gehalten werden darf oder welche Trefferflächen beim Gegenüber erlaubt sind. Tiefschläge sind immer tabu, jedoch sind in manchen Verbänden Tritte auf die Oberschenkel (Lowkicks) erlaubt. Verbandsabhängig unterschiedlich geregelt ist auch die Verwendung von Handdrehschlägen und Fußfegern (Techniken, mit denen der Gegner aus dem Gleichgewicht gebracht wird). Verboten ist grundsätzlich das Schlagen auf den Rücken des Gegners, sowie das Werfen des Konkurrenten. 

Kickboxen als Wettkampfdisziplin geht auf das Jahr 1974 zurück, es hieß damals "All Style Karate“, "Sport-Karate“ oder "Contact-Karate“. In diesem Jahr einigten sich die Gründer des Weltverbandes WAKO (World Association of Kickboxing Organisations), Mike Anderson, Georg F. Brückner und andere darauf, die traditionellen fernöstlichen Kampfmethoden wie Taekwondo, Karate, Kung Fu usw., zu einem sportlichen Wettkampf mit einheitlichen Regeln zu machen und gegen andere Kampfsysteme anzutreten. Die WAKO, ISKA, WKU und die WKF sind die größten Weltverbände und richten jährlich Weltmeisterschaften aus. 

Obwohl Kickboxen ein moderner Kampfsport ist, weisen Training und Wettkampf viele Ähnlichkeiten mit dem traditionellen Boxen, Savate und Muay Thai auf.

 

WAS GENAU IST BRAZILIAN JIU JITSU?

Das Brasilianische Jiu-Jitsu (kurz BJJ) ist eine Abwandlung und Weiterentwicklung der japanischen Kampfkunst Jūdō und Jiu-Jitsu, die den Schwerpunkt auf Bodenkampf legt. Im Training werden hier zusätzlich Wurftechniken aus dem Stand unterrichtet. 

Das Brasilianische Jiu Jitsu ist die südamerikanische Variante des Kōdōkan Jūdō und wurde von den Brüdern Carlos und Hélio Gracie entwickelt. Carlos Gracie lernte das Judō von Mitsuyo Maeda, einem Schüler von Kanō Jigorō und gab es an seinen jüngeren Bruder Hélio weiter.

Hélio war körperlich eher schmächtig und konnte viele der traditionellen Judō-Techniken nicht anwenden. Aus diesem Grund veränderte er die Mechanik und Hebelwirkung vieler Techniken und machte sie somit effektiver und auch für körperlich schwächere Personen anwendbar. Hélio und Carlos unterrichteten ihre Kinder im Judō und erschufen so die nächste Generation von Kämpfern und Lehrern, die das Brazilian Jiu Jitsu weiter verbreiteten und die Effizienz des Stiles in vielen Vale Tudo Herausforderungskämpfen immer wieder bewiesen.

In den siebziger Jahren kam einer der Söhne von Hélio, Rorion Gracie in die USA, um dort Karriere zu machen. Er unterrichtete den Familienstil in seiner Garage, und langsam interessierten sich auch in den USA immer mehr Menschen für diese Kampfkunst. 

Grundsätzlich sind Beißen, Haare reissen, Schlagen und Treten im sportlichen Wettkampf verboten. Wie dargelegt, grenzt sich Brazilian Jiu Jitsu insofern etwa vom MMA ab, wo Schläge und Tritte unter Berücksichtigung gewisser Regeln erlaubt sind.

Der sportliche BJJ-Kampf mit GI startet in der Regel im Stand und wird meistens nach einem sog. „Takedown“ am Boden fortgesetzt und beendet. Der Kämpfer hat zwei Möglichkeiten den Kampf zu gewinnen. Im BJJ erhalten die Kämpfer für bestimmte Positionen oder Aktionen, die für sie vorteilhaft sind oder den Kampfverlauf zu ihren Gunsten ändern, Punkte oder Vorteile (Advantages). Beispielhaft für Punktegewinn kann das Einnehmen der „Mount“ – man sitzt auf dem Brustkorb des Gegners – oder ein erfolgreicher Sweep – man schafft einen Wechsel von einer ungünstigeren Position in eine bessere, z. B. von der Rückenlage in die Oberlage – genannt werden. Einen Vorteil hingegen erhält man unter anderem durch ein klares Ansetzen und Versuchen einer Submission. Diese Vorteile werden nur bei einem Punktegleichstand relevant. Unabhängig vom Punktestand besteht jederzeit die Möglichkeit, den Gegner mit einer „Submission“ (Unterwerfung) zur Aufgabe zu zwingen, die dieser durch Klopfen mit der Hand auf die Matte, seinen Körper oder den des Gegners symbolisiert. Dies kann durch zahlreiche Würge- und Hebeltechniken herbeigeführt werden. Wird der Gegner durch eine erlaubte Würgetechnik bewusstlos oder eine Hebeltechnik verletzt, ohne aufgegeben zu haben, so gewinnt derjenige, der diese Technik durchgeführt hat. Erreicht keiner der Kämpfer nach Ablauf der Kampfzeit (meistens 5–10 min) eine „Submission“ des Gegners, gewinnt der Kämpfer mit den meisten Punkten.